Evangelische Kirchengemeinde Bauschheim

 

Wo der Geist des Herrn ist,
da ist Freiheit!

Apostel Paulus, 2.Korintherbrief, Kapitel 3, Vers 17

 

Mainspitzweiter Ökumenischer online Pfingstgottesdienst

 

 

 

Bitte auf den unten stehenden Link klicken!
Achtung:
Der Link ist erst ab Pfingstsonntag um 9.30 Uhr geschaltet!!!

Gottesdienst zum Pfingstfest 2020

 

 


"Weißt du, wo der Himmel ist?"
Online-Gottesdienst
zu Christi Himmelfahrt (21. Mai 2020)
aus der Ev. Kirche Bauschheim

Der Gottesdienst ist abrufbar über diesen Link:

web video himmelfahrt 2020

https://vimeo.com/420828939/a6edecef88

 


 

Was hat Gott mit Corona zu tun?

Von Volker Jung, Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)

                       

Krisen verunsichern.
Die Corona-Krise bringt viel Unsicherheit mit sich – für die eigene Existenz und die weitere gesellschaftliche Entwicklung.
Viele halten Ausschau danach, ob und wie sich die Krise deuten und erklären lässt.
Zurzeit gibt es auch erschreckend verrückte Ideen, manche mit sehr abstrusen Verschwörungstheorien.
Aus der Geschichte wissen wir, dass sie sehr gefährlich werden können.
Jetzt ist es wichtig, nicht zu fantasieren, sondern wissenschaftlich Ursachenforschung zu betreiben und auch zu klären, wo es menschliche Fehler und menschliches Verschulden gab.

 

Aber das ist nicht alles.

Lässt sich die Corona-Krise geistlich deuten?

 

Manche kritisieren, die Kirchen würden dazu schweigen.
Sie würden auch in dieser Krise nur eine ethische Herausforderung sehen – nämlich dazu beizutragen, dass Menschen geschützt werden.
Wo bleibt die Hilfe einzuordnen, was mit uns geschieht?

Ich habe in den vergangenen Wochen etliche Predigten und Andachten gehört und auch selbst gehalten, in denen es genau darum ging.
Nach einer Predigt in einem Fernsehgottesdienst hat mir jemand geschrieben, ich hätte die Chance verpasst, den Menschen zu sagen, dass die Corona-Krise ein Strafgericht Gottes für die Gottlosigkeit dieser Welt sei.

Ja, das habe ich nicht getan, weil ich das so nicht sehe.
In der Tat: In der Geschichte der jüdisch-christlichen Tradition wurde oft so erklärt.
Auch der Reformator Martin Luther hat das gemacht.
Jede Krankheit ist eine Strafe Gottes.
So hat er es geschrieben, als 1527 die Pest in Wittenberg wütete.

Ich bin überzeugt: Das kann und darf heute so nicht gesagt werden.
Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe.
Der erste: Viel deutlicher als zu Luthers Zeiten können wir erkennen, wo wir selbst für Krankheiten und Katastrophen verantwortlich sind. Das darf durch die Rede von einer Strafe Gottes nicht überdeckt werden.
Der zweite Grund: Auch wenn sich nicht jede Krankheit und Katastrophe aus menschlicher Schuld erklären lässt, können wir Gott nicht als den strafenden Gott verkündigen, der Menschen durch Leiden züchtigt.
Die Bibel bezeugt, dass Gott nicht Leiden und Tod will, sondern Leben.
Sie beschreibt in vielen Bildern, dass Gott mit der Schöpfung die Chaosmächte im Zaum hält und Mensch und Tier so Leben ermöglicht.

In der Tat wird Schöpfung als ein Geschehen verstanden, das nicht abgeschlossen ist.
Sie dauert an, und Menschen sind hineingenommen in Gottes Schöpfung.
Darin haben wir als Menschen Würde und Auftrag.
Der wird verfehlt, wo wir diese Welt ausbeuten und ausnutzen.
Ja, mit der Schöpfung hat Gott die Chaosmächte nicht einfach eliminiert – auch den Tod nicht.

Die Geschichte des Jesus von Nazareth zeigt eindrücklich, dass Gott unmissverständlich an der Seite der leidenden Menschen und der leidenden Schöpfung bleibt.
Das Spannungsvolle ist und bleibt Gottes Geheimnis, es kann aber nicht einfach als Strafe erklärt werden.
Es ist eine Herausforderung, in die Gott Menschen stellt – aber nicht als strafendes und vernichtendes Gegenüber.

Die Frage heißt dann: Wie können wir uns an der Seite Gottes und mit seiner Kraft dem entgegenstellen, was Leiden und Tod bringt?
Das hat in den letzten Wochen zunächst bedeutet, sehr konkret zu fragen, wie eine schnelle Ausbreitung des Virus verhindert werden kann.
Mit Blick in die Zukunft sollten wir fragen: Was müssen wir ändern, damit wir diese Erde und das Leben auf ihr nicht zerstören?

So ist auch diese Krise ein Ruf der Umkehr zum Leben.
Die Krise deckt einmal mehr wie unter einem Brennglas auf:
Es ist nicht gut, wenn Menschen sich in trügerischer Selbstsicherheit gebärden, als seien sie die „Masters of the Universe“.
Die Krise zeigt, wie wichtig es ist, auch nach unseren Grenzen zu fragen.
Und vor allem danach, wie sich diese Welt zu einer guten Welt für alle Menschen machen lässt.
Gott straft mit der Krise nicht.
Aber auch mit dieser Krise stellt Gott die Frage, wie wir uns und unsere Aufgabe in dieser Welt verstehen.
Und die Frage, ob wir Gottes Wege zum Leben sehen und Gottes Kraft wahrnehmen.

 

 


Liebe Gemeinde,

 

seit wenigen Tagen liegt das Schutzkonzept vor, das die Kirchenleitung
der Ev. Kirche in Hessen und Nassau im Gespräch mit der Hessischen Landesregierung erarbeitet hat.
Leitender Gedanke dieses Schutzkonzeptes ist es, aktiv dazu beizutragen, das Infektionsrisiko für alle Menschen, die uns anvertraut sind, so gering wie möglich zu halten.
Die Gefahr, die vom Corona-Virus ausgeht, ist noch nicht gebannt!
Auch weiterhin erfordert dessen Ausbreitung von uns allen Geduld und besonnenes Handeln:
Auf sich selbst achtzugeben und dafür Sorge zu tragen, andere Menschen nicht zu gefährden, bleibt geboten – genauso wie die Hilfe für Menschen, die Unterstützung brauchen.
Diesem Gedanken fühlen wir uns als Christen und Christinnen verpflichtet.

 

Ab Sonntag, den 7. Juni 2020, werden wieder Gottesdienste in unserer Kirche gefeiert werden.

 

Auf der Grundlage des oben genannten Schutzkonzepts hat der Kirchenvorstand in seiner Sitzung am 7.Mai 2020 dazu folgende Maßnahmen beschlossen:

Abgeleitet von der Grundfläche unserer Kirche können bis zu 24 Personen an einem Gottesdienst teilnehmen.
Die Teilnahme ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich.
Die Anmeldung erfolgt im Gemeindebüro (Telefon: 06142-72289) und wird ausschließlich zu dessen Sprechzeiten entgegengenommen
(Dienstag 9 Uhr bis 12 Uhr und Donnerstag 14 Uhr bis 17 Uhr).
Anmeldungen, die per Mail geschickt oder nur auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden, können aus organisatorischen Gründen leider nicht berücksichtigt werden.


Alle, die am Gottesdienst teilnehmen, werden gebeten, eine eigene Mund-Nasen-Maske mitzubringen, sie schon vor dem Betreten des Gotteshauses aufzusetzen und erst nach dem Verlassen der Kirche wieder abzunehmen.


Als Eingang und Ausgang dient die Tür auf der Westseite der Kirche.
Dort halten wir auch Handdesinfektionsmittel bereit.


Bitte achten Sie darauf, auf dem Kirchengelände und in der Kirche den
vorgeschriebenen Abstand von mindestens 1,5m einzuhalten!

 

Die Sitzplätze sind farblich markiert.
Zwei Personen, die in einem Haushalt leben, dürfen gern nebeneinander sitzen -
bitte teilen Sie dies schon bei der Anmeldung mit!

 

Auf Gemeindegesang müssen wir leider verzichten, genauso wie auf 
die Mitwirkung von Gesangs- oder Instrumental-Gruppen.

 

Auch Abendmahl werden wir bis auf Weiteres nicht feiern.

 

Das Angebot des "Gottesdienstes zu Hause", der für jeden Sonntag auf dieser Homepage unter der Rubirk "Gottesdienst" eingestellt wird, wird weitergeführt - gerade im Blick auf alte und kranke Gemeindeglieder.
Auf Wunsch wird dieser Gottesdienst auch zugeschickt.
Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro (Telefon: 06142-72289)!

 

Auch wenn wir den Wunsch nach einer Rückkehr zu der gewohnten Gottesdienstfeier verstehen und selbst teilen, bitte wir alle, die geschilderten Maßnahmen mitzutragen und uns bei deren Umsetzung zu unterstützen - damit wir wieder als Gemeinde zusammenkommen können.

 

Vielen Dank!
Ihre /Eure
Pfarrerin Ellen Schneider-Oelkers, Vorsitzende des Kirchenvorstandes

 

 

 

Alle Gruppen und Kreise bleiben bis auf Weiteres ausgesetzt.

 

Das Gemeindehaus bleibt vorerst geschlossen.


Die Konfirmation ist auf Sonntag, den 13. September 2020, verschoben (unter Vorbehalt).

Die Glocken läuten wie gewohnt und sollen so helfen, sich - trotz der räumlichen Trennung - im Gebet zusammenzuschließen.

 


 

Für alle Kinder gibt's ein besonderes Angebot der Evangelischen Kirche in Deutschland:
Die KiKiKo-Challenge!

Alle Informationen dazu finden Sie unter der Rubrik "Gruppen und Kreise".

 


Die Glocken laden ein zum Gebet!

Das 19.30 Uhr-Geläut wird an den Pfingstfeiertagen zum letzten Mal erklingen, denn ab dem 7. Juni werden wir ja wieder reguläre Gottesdienste in unserer Kirche feiern.
Damit schließen wir uns einer Empfehlung der Ev. Kirche in Hessen und Nassau und der beiden katholischen Bistümer Mainz und Limburg an.
Aber das "normale" Abendläuten um 19.00 Uhr wird selbstverständlich weiterhin zu hören sein.
Auch dieses Geläut ist eine Einaludng zum persönlichen Gebet, das uns in diesen besonderen Zeiten verbindet.


Die TelefonSeelsorge Deutschland:
Sorgen kann man teilen.
0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 · 116 123
Ihr Anruf ist kostenfrei. 

 

Ab sofort gibt's auch den KrisenKompass: 
Digitale Hilfe für Menschen in der suizidalen Krise.

Die App richtet sich an drei Gruppen:  

  • Menschen in der suizidalen Krise
  • Angehörige, Kollegen und Freunde, die unterstützen möchten
  • Angehörige, die eine Person durch Suizid verloren haben.

„Wir haben die App entwickelt, um jene zu unterstützen, die sich nicht trauen mit uns zu sprechen oder uns zu schreiben. Wir hoffen, dass dieses niederschwellige Angebot das Rüstzeug an die Hand gibt, einen Krisenfall besser zu meistern“, erklärt Dorothee Herfurth-Rogge (Vorsitzende der Evangelischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür e.V.)  den Hintergrund der App.

Michael Hillenkamp, Sprecher der katholischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür, ordnet die App in das Angebot der TelefonSeelsorge ein: „Die App ist konkrete Seelsorge; Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen ist ein Menschenrecht!“

App auch für beraterisch-therapeutische Zwecke nutzbar

Menschen in einer schwierigen seelischen Situation benötigen eine klare und selbsterklärende Ansprache, da die kognitiven Möglichkeiten überlagert sind. „Mit unserer App haben wir stark darauf geachtet, eine leichte Userführung einzubringen und bewusst leicht lesbare Texte verfasst“, so Dr. Stefan Schumacher, Projektleiter des KrisenKompass und Leiter der TelefonSeelsorge.

Im KrisenKompass stehen Funktionen bereit, die auch in der Psychotherapie genutzt werden wie zum Beispiel die Aufzeichnung von Stimmungen als Tagebuchfunktion oder das Anlegen eines Safety-Plans. „Er kann in stabilen Momenten angelegt werden und ist sehr hilfreich, wenn man weiß, in der Krisensituation kann ich darauf zurückgreifen“, beschreibt Schumacher den Mehrwert. Als Erste-Hilfe-Koffer für den Notfall kann ich in der  App außerdem persönliche Archive anlegen, um aufbauende Gedanken oder persönliche Fotos, Erinnerungen oder Lieder zu speichern. Erläuterungen von Entspannungstechniken sowie  Kontakte für den Notfall wie TelefonSeelsorge und andere professionelle Anlaufstellen, geben konkrete Hilfestellungen für eine Krise.

DOWNLOAD DER APP

Die App können Sie hier herunterladen

FÜR iOS:https://ios.krisen-kompass.app

FÜR ANDROID:https://android.krisen-kompass.app

 


NOT-TELEFON des Diakonischen Werkes Groß-Gerau/Rüsselsheim

Sie machen sich Sorgen? Sie können wegen Stellenkürzungen Ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten, Ihre Miete nicht zahlen oder wissen nicht, wo Sie welchen Antrag stellen sollen?

Wenden Sie sich an das Diakonische Werk - dort finden Sie Unterstützung!

Hotline-Nummer: 06142 - 96321 - 77 Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 15 Uhr

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es je nach Anfrage und Aufkommen zu Wartezeiten kommen kann.

 


Vom Sofa aus das Bibelhaus entdecken

Auch von zu Hause aus können Sie einen Blick auf spannende Themen und Exponate aus dem Erlebnismuseum werfen.
Bequem auf dem Sofa lassen sich der Tempel des Herodes, die Festung Massada und das Leben am See Gennesaret entdecken.
Ein Audioguide führt zu mehr als 20 Stationen.
Exponate wie der Kalenderstein von Priene, die Jesajarolle von Qumran und vieles mehr werden vorgestellt. 
www.bibelhaus-frankfurt.de



Bitte haben Sie Verständnis, dass derzeit keine Geburtstagsbesuche gemacht werden können!
Die Grußkarten werden aber in die Briefkästen geworfen.
Außerdem wird die Gemeindepfarrerin den Jubilar*innen telefonisch gratulieren, soweit deren Telefonnummern im Telefonbuch stehen.



Bitte weitersagen!

Allen, die keinen Internet-Zugang haben, macht das Medienhaus der Ev. Kirche in Hessen und Nassau ein Angebot:
Die Ev. Sonntags-Zeitung kommt kostenlos zu Ihnen nach Hause!
So haben Sie die Möglichkeit, mit der Andacht auf Seite 3 einen kleinen Gottesdienst zu Hause zu feiern.
Sie können sich mit geistlichen Themen beschäftigen und sich über das Leben in Kirche und Gesellschaft auf dem Laufenden halten.

Die Zustellung endet automatisch, sobald die öffentlichen Einschränkungen aufgehoben sind.

Alle, die an dem Angebot interessiert sind, sollten sich melden
bei der Ev. Sonntags-Zeitung unter Telefon 069 - 92107-408.


Aus aktuellem Anlass:
Kirchensteuer auf Abfindungszahlungen?

Informationen dazu finden Sie unter der Rubrik Kirche und Geld...

 

 



 

 

 

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